Um unserem Wohnraum noch etwas mehr Pep zu verleihen, haben wir uns entschlossen, einen Teil der Mittelwand, vor der unser Kaminofen stehen wird, mit Natursteinverblendern zu verkleiden. Nach einer schier endlosen Suche im Internet haben wir uns auch bei den gängigen Baumärkten umgesehen und bei Obi Natursteinverblender gefunden, die uns wirklich gut gefallen. Also haben wir hier zugeschlagen, zumal die mit einem Preis von 29 Euro pro Quadratmeter nun wirklich günstig waren.
Die vornehmlich grau-grün schimmernden Natursteinverblender mit gelben und rötlichen Einschlüssen gefallen uns sehr gut.
Uns ist natürlich klar, dass solche Maßnahmen unser Haus verteuern, ohne das dies zwingend notwendig ist, und dass mehrere solcher Ausflüge unser Preislimit sprengen könnten. Aber letztendlich ist uns wichtig, dass uns unser Haus gefällt und wir uns darin wohl fühlen, auch wenn die Bude damit ein paar Euro teurer wird.
Unser Freund Milan, seines Zeichens Fliesenleger vor dem Herrn, bietet sich an, uns die Natursteinverblender an die Wand zu kleben und mir zu zeigen, wie man das macht, so dass ich auch das zukünftig selbst erledigen kann.
Zunächst gilt es, die Wand mit Grundierung vorzubereiten, so dass der Fliesenkleber auch optimal haftet. Denn an der 4,50 m hohen Wand kommen schon etliche Kilogramm zusammen, die dort möglichst auch bleiben sollten.
Die Grundierung wird mit einer Malerbürste großzügig aufgetragen.
Wenn die Wand schön nass glänzt, dann kann man sicher sein, dass genügend Grundierung aufgebracht wurde.
Nach der Trocknung der Wand kann es losgehen.
Die Natursteinverblender werden ausgepackt und farblich sortiert, so dass sie später beim Ankleben gut durchmischt zum Einsatz kommen, damit sich ein ausgewogenes Farbbild an der Wand ergibt.
Die einzelnen Reihen werden an einer Aluleiste auf dem Tisch vorgelegt, um grobe Maßdifferenzen schon frühzeitig zu erkennen und ggf. zu beheben.
Nach dem Anrühren des Klebers kann es losgehen.
Wir verwenden den Flexkleber für innen und außen von Ardex. Wichtig ist, dass der Kleber grau bis anthrazitfarben ist und nicht weiß, damit er nicht oder kaum sichtbar ist, wenn er zwischen Ritzen und Fugen herausquillt. Weißen Kleber würde man sehen.
Mit einer groben Zahnspachtel wird der Flexkleber auf die Wand aufgebracht.
Zusätzlich werden auch die Steinplatten mit Kleber bestrichen.
Trotz des vorherigen Auslegens an einer Aluleiste kommt es hin und wieder vor, dass mal eine Platte aus der Reihe tanzt.
Dann wird sie noch mal abgenommen und mit der Flex zurechtgesägt.
Nachdem ich mir nun lange genug angesehen habe, wie das mit der Verlegung der Natursteinverblender funktioniert, packt mich der Ehrgeiz, die Verblender selbst anzukleben.
Wand und Steinverblender mit Kleber versehen …
... ankleben ...
... Ausrichtung kontrollieren ...
... gegebenenfalls die Ausrichtung mit kleinen Kunststoffkeilen anpassen ...
... und tapfer weiter machen.
Ich denke, das Ergebnis kann sich sehen lassen:
Im nächsten Blogbeitrag geht es um die Verlegung des Trockenestrichs.